Was ist der Unterschied zwischen Dom und Basilika

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Der Unterschied zwischen Dom und Basilika

ist:
  • „Dom“ ist großes Kirchengebäude
  • „Basilika“ ist griechisch-römische Architektur: ein öffentliches, langgestrecktes Hallengebäude mit überhöhtem, mit Fenstern versehenem Mittelschiff und an den Langseiten befindlichen durch Pfeiler oder Säulen getrennten Seitenschiffen


Dom

Basilika

Substantiv

  • großes Kirchengebäude
  • Geologie Aufbeulung, rundliche Erhebung
  • : Hamburger Volksfest
  • fehlend

Synonyme

  • Bischofskirche, Kathedrale, Münster, Stiftskirche

Oberbegriffe

  • Kirche
  • Geologie

Unterbegriffe

  • Backsteindom, Invalidendom, Kaiserdom, Petersdom, Stephansdom
  • Eisdom, Lavadom, Salzdom
  • Dampfdom, Felsendom, Himmelsdom, Lichtdom

Charakteristische Wortkombinationen

  • der Dom in Florenz; der Dom zu Pisa
  • der Aachener, Altenberger, Berliner, Braunschweiger, Erfurter, Freisinger, Hamburger, Kölner, Magdeburger, Mainzer, Münchner, Paderborner, Ratzeburger, Salzburger, Trierer, Wormser Dom
  • der evangelisch-lutherische, gotische, romanische Dom
  • auf den Dom gehen, etwas auf dem Dom gewinnen

Wortbildungen

  • :domartig
  • Dombaumeister, Dombesichtigung, Domblick, Domchor, Domdekan, Domfreiheit, Domführung, Domgemeinde, Domglocke, Domherr, Domhof, Domkapellmeister, Domkapitel, Domkirche, Domorganist, Dompfaff, Dompfarrei, Dompfarrer, Domplatz, Domprediger, Dompropst, Domsakristan, Domschatz, Domschule, Domschweizer, Domstadt, Domstift

Exemple

  • Der Kölner Dom ist das dritthöchste Kirchengebäude der Welt.
  • ".. »Die Justiz ist blind, trifft aber in der Regel doch am rechten Fleck. Noch etwas von ihm?«
  • :»Er heiratet sie. Das ist abgemacht. Im Dom ist schon die Trauung bestellt.«
  • :»Aus Dépit, daß er die Vogtei verlor?«
  • :»Nun ja! Er sagt aber, weil er das Heulen der Charlotte nicht länger aushalten können. Das ist wahr, ihr Wachtmeister ist bei Saalfeld niedergehauen, als er den Prinzen raushauen wollte.« .."
  • ".. Aus der nahen Kirche brausten Orgeltöne zu ihm hin; sie klangen so heimatlich, als kämen sie aus der Kirche in Kjöge. Und er betrat den großen Dom. Die Sonne fiel durch die gemalten Scheiben zwischen die hohen, schlanken Säulen. Seine Gedanken waren voller Andacht, und stiller Friede kam in seinen Sinn. .."
  • ".. Treue gibt Brot. Als Eulenspiegel den Doktor betrogen hatte, kam er danach gen Halberstadt. Er ging auf dem Markt umher und sah, daß es ein harter und kalter Winter war. Da dachte er: der Winter ist hart, und der Wind weht dazu scharf; du hast doch oft gehört: Wer Brot hat, dem gibt man Brot. Und er kaufte für zwei Schillinge Brot, nahm einen Tisch und stellte sich vor dem Dom von Sankt Stephan auf. Er hielt sein Brot feil und trieb solange Gauklerei, bis ein Hund kam, ein Brot vom Tisch nahm und damit den Domhof hinauflief. Eulenspiegel lief dem Hund nach. Unterdessen kam eine Sau mit zehn jungen Ferkeln und stieß den Tisch um; ein jegliches Tier nahm ein Brot ins Maul und lief damit hinweg. .."
  • "Das ist der Dom mit seinen Mirakeln,
  • :Mit Heiligen aus Stein und Holz,
  • :Mit kostbaren Knochen in Tabernakeln,
  • :Mit Kuppeln, Säulen und Thürmen stolz. .."
  • „Dort liegt das aktive Zentrum des Santa Maria - ein etwa 200 Meter hoher Hügel aus grauem Schutt. Heiße Schutthügel wie der Santiaguito sind ein typisches Phänomen an hochexplosiven Feuerbergen überall auf der Erde. Die Vulkanologen sprechen von einem vulkanischen Dom. Auch im Krater des Mount St. Helens ist nach dem verheerenden Ausbruch 1980 ein solcher Dom herangewachsen.“
  • Heute gehen wir auf den Dom!
  • Nanu, ist schon wieder Dom?
  • Der hat seinen Führerschein wohl auf dem Dom gewonnen.
  • Der Cannstatter Wasen ist so was wie der Dom von Stuttgart.
  • „Der Tag versprach gleich seinen Vorgängern ein Sonnenbad unter blauem Dom zu werden.“

Substantiv

  • deutscher Familienname

Exemple

  • „Arthur F. Dom war ein niederländisch-deutscher Motorradrennfahrer.“

Substantiv

  • Griechisch-römische Architektur: ein öffentliches, langgestrecktes Hallengebäude mit überhöhtem, mit Fenstern versehenem Mittelschiff und an den Langseiten befindlichen durch Pfeiler oder Säulen getrennten Seitenschiffen
  • Frühchristliche Architektur, Kunstgeschichte: eine Kirche der frühchristlichen Zeit
  • Christliche Architektur, Kunstgeschichte: ein großes Kirchengebäude, dessen Seitenschiffe niedriger und durch Säulen oder Pfeiler vom Hauptschiff abgetrennt sind
  • Katholische Kirche: Titel für eine Kirche von herausgehobener Bedeutung, die diese entweder durch die Tradition (Patriarchalbasiliken, Basilicae majores) oder durch die Ernennung durch einen Papst (Basilicae minores) erworben hat

Sinnverwandte Wörter

  • Papstkapelle

Gegenwörter

  • Hallenkirche, Saalkirche

Oberbegriffe

  • Kirche

Unterbegriffe

  • Pfeilerbasilika, Säulenbasilika, Pseudobasilika
  • Patriarchalbasilika

Charakteristische Wortkombinationen

  • gotische Basilika, romanische Basilika

Wortbildungen

  • Kuppelbasilika
  • basilikal

Exemple

  • Die griechisch-römischen Basiliken dienten profanen Zwecken wie dem Markt- oder Börsenverkehr oder als Ort für Gerichtsverhandlungen.
  • „Das Christentum übernahm seit dem 4. Jahrhundert in modifizierter Form die Anlage der profanen Basilika als Sakralraum; …“
  • „Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter Basilika zum Unterschied von Hallenkirche einen längsgerichteten Kirchenbau, dessen Mittelraum über die seitlich angefügten Portiken emporragt, der durch den damit verbundenen Lichtgaden eine zentrale Lichtzufuhr erhält und an der durch den Altar betonten Schmalseite mittels einer Apsis abgeschlossen wird.“
  • Die Basilika ist renovierungsbedürftig.
  • „Wie roh die Basilika war, überhaupt nicht schön.“
  • Seit dem 18. Jahrhundert wird das Wort "Basilika" als auszeichnender Titel für besonders herausragende Kirchen benutzt.
  • Papst Benedikt XVI. hat die Sagrada Família am 7. November 2010 in den Rang einer Basilika erhoben.
  • „Die große Basilika des Petersdoms war beeindruckend.“

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