Was ist der Unterschied zwischen Hebräisch und Jüdisch

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„Hebräisch“ ist

zur nordwestlichen Gruppe der semitischen Sprachen gehörende Sprache, welche das Althebräische des Alten Testaments, das zeitlich nachfolgende Mittelhebräisch und das auf der Grundlage des alttestamentlichen Hebräisch wiederbelebte Iwrit umfasst.

„jüdisch“ ist

dem Judentum zugehörig, mit jüdischen Merkmalen versehen.


Hebräisch

jüdisch

Substantiv

  • Zur nordwestlichen Gruppe der semitischen Sprachen gehörende Sprache, welche das Althebräische des Alten Testaments, das zeitlich nachfolgende Mittelhebräisch und das auf der Grundlage des alttestamentlichen Hebräisch wiederbelebte Iwrit umfasst.
  • Häufige Bezeichnung für Iwrit/Neuhebräisch, erste Staatssprache in Israel als heute lebende Sprache
  • Unterrichts- und Studienfach Hebräisch

Oberbegriffe

  • semitische Sprache

Unterbegriffe

  • Althebräisch, Bibelhebräisch, Mittelhebräisch, Neuhebräisch (Iwrit)

Wortbildungen

  • :Bibelhebräisch/biblisches Hebräisch, Mischna-Hebräisch, modernes Hebräisch
  • :Althebräisch, Mittelhebräisch, Neuhebräisch
  • :Hebräischkurs, Hebräischlehrer, Hebräischprofessor, Hebräischunterricht, hebräischsprachig

Exemple

  • Wie heißt das auf Hebräisch?
  • Wie kann ich mein Hebräisch verbessern?
  • „Die Herkunftsanalyse der Verdunkelungswörter in dem vorliegenden Dialog führt zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Tarnwörtern in allen Fällen um sogenannte Hebraismen handelt, also um Wörter, die sich ihrem Ursprung nach auf das Hebräische zurückführen lassen, ein Ergebnis, das im Übrigen mit wenigen Abstrichen für die Viehhändlersprache im Ganzen gilt.“
  • „Mit Hebräisch bezeichnet man die Sprache des AT mit Ausnahme der aramäischen Teile .“
  • Sprechen Sie Hebräisch?
  • „Insgesamt waren hunderte von Werken in deutscher Sprache vor der Gründung des Staates Israel ins Hebräische übertragen worden, darunter naturwissenschaftliche Abhandlungen, Romane, Dramen, Sachliteratur, Kinderbücher, Gedichte, Prosa und philosophische Essays.“
  • „Er fuhr fort, Bekannte zu grüßen, mühelos vom Arabischen ins Hebräische wechselnd, und wenn er einen Landsmann traf, ins Armenische.“
  • „Als er ankam und uns in stockendem Hebräisch mit ungarischem Akzent begrüßte, war bald klar, daß er kein Verwandter war.“
  • „Dass das heutige Hebräisch (Ivrit) in beachtlichem Umfang lexikalische Entlehnungen aus dem Deutschen aufweist, mag zunächst erstaunen.“

Adjektiv

  • dem Judentum zugehörig, mit jüdischen Merkmalen versehen

Gegenwörter

  • buddhistisch (Unterbegriff: lamaistisch), christlich, evangelisch, hinduistisch, islamisch, katholisch, konfuzianistisch, koptisch, mormonisch, muslimisch (Unterbegriffe: schiitisch, sunnitisch), orthodox, protestantisch, schintoistisch
  • nichtjüdisch

Oberbegriffe

  • religiös

Unterbegriffe

  • deutsch-jüdisch/deutschjüdisch, halbjüdisch
  • jüdisch-arabisch, jüdisch-christlich, jüdisch-deutsch

Charakteristische Wortkombinationen

  • jüdischer Friedhof, jüdisches Museum, jüdisches Viertel, jüdische Gemeinde, jüdische Herkunft, jüdische Feiertage

Wortbildungen

  • :Jüdischkeit

Exemple

  • Die jüdische Religion basiert auf den religiösen Überlieferungen des jüdischen Volkes.
  • „Vielen Bereichen der Wirtschaft und Technik, der Wissenschaft und der Kunst in Deutschland gaben jüdische Männer und Frauen das Gepräge.“
  • „Lydia, ein gutbürgerliches, in jüdischer Tradition erzogenes Mädchen, war das einzige Kind einer angesehenen, in Berlin ansässigen Familie gewesen.“
  • „Und wie hätte ich die Augen abwenden können und wohin, in dieser einst jüdischsten Stadt Europas?“
  • „Der Geist, der immer in ihnen gelebt hatte und der früher oder später doch zum Vorschein gekommen wäre, des mütterlichen Zweiges, Leas Erbe, war nun durch den Druck von außen zutage getreten - die Judaisierung der Brüder Bertini erfolgte über die jüdischste aller Möglichkeiten: die Selbstglossierung!“
  • „Die in der Septuaginta enthaltenen, aber von der jüdischen Gemeinde in den Kanon nicht aufgenommenen Schriften bezeichnet man als Apokryphen, d. h. als verborgene, von der öffentlichen Verbreitung ausgeschlossene Schriften.“

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