Was ist der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing

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Der Unterschied zwischen Mobbing und Cybermobbing

ist:
  • „Mobbing“ ist psychoterror mit dem Ziel, den Betroffenen zur Aufgabe seines Arbeitsplatzes zu bewegen
  • „Cybermobbing“ ist schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet


Mobbing

Cybermobbing

Substantiv

  • Psychoterror mit dem Ziel, den Betroffenen zur Aufgabe seines Arbeitsplatzes zu bewegen
  • ständige Schikane, Quälerei und Verletzung eines Kollegen (Schule, Arbeitsplatz, Verein,…)
  • gemeinsamer Angriff mehrerer Tiere gegen einen überlegenen Feind

Synonyme

  • Mobben
  • Bullying, Hänseln
  • Hassen

Gegenwörter

  • Hilfe

Oberbegriffe

  • Psychoterror
  • Gewalt

Unterbegriffe

  • Intrige, Schikane

Charakteristische Wortkombinationen

  • Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing in der Schule

Wortbildungen

  • :Cybermobbing, Mobbingberatung, Mobbingintervention, Mobbingprävention, Mobbingtagebuch

Exemple

  • „Der frühere Spitzenläufer sprach von Mobbing und persönlicher Abrechnung.“
  • „Aggressives Verhalten und Mobbing gegenüber anderen Klassenkolleginnen seien keine Seltenheit mehr.“
  • „Aufgrund des Mobbings, dem Laura Leonore von Schülern und Lehrern gleichermaßen ausgesetzt war, wurde sie immer verschlossener und eigenbrötlerischer.“

Substantiv

  • Schikanieren, Beleidigen, Diffamieren einer Person über das Internet

Oberbegriffe

  • Mobbing

Exemple

  • „Wann macht man sich strafbar? Wie geht man gegen Beleidigung, Verleumdung und Verbreitung von Fotos & Videoaufnahmen vor? Was richtet Cybermobbing bei den Opfern an?“
  • „Cybermobbing selbst ist kein Straftatbestand. Aber in Cybermobbing vereinigen sich einzelne Straftaten - das ist vielen Tätern/innen nicht bewusst. Beleidigungen, Drohungen oder die scheinbar harmlose Verbreitung von Bildern und Videos können ernsthafte Folgen auch für den oder die Täter haben.“
  • „Anfang Oktober hat die junge Kanadierin Amanda Todd Selbstmord begangen, nachdem sie jahrelang das Opfer von Mobbing-Angriffen im Netz und in der Schule gewesen war. Ihr Tod und die Reaktionen darauf haben nicht nur in Kanada eine Debatte darüber ausgelöst, wie mit Cybermobbing umgegangen werden sollte.“
  • „Aus den Angriffen auf dem Schulhof wurde Cybermobbing, auf Facebook stellten die Mitschüler Louisa erst als Schwänzerin hin und schickten ihr später sogar die Aufforderung, sich umzubringen.“
  • „Cybermobbing findet mit Handys statt, in Social Communities, mit Hilfe von Instant Messengern oder auf Videoplattformen wie YouTube. Wie beim klassischen Mobbing auch, kann das Cybermobbing eine ernstzunehmende psychische und körperliche Belastung verursachen. Identitäts- und Selbstwertkrisen, Erschöpfungs- und Angstzustände und ein anhaltend depressives oder ängstliches Lebensgefühl können die Folge sein, ebenso wie zahlreiche psychosomatische Beschwerden.“

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